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| Fischadler | ||||||||||||
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| Fischadler (Pandion haliaetus) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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Der Fischadler weicht in manchen Merkmalen von den Habichtartigen ab.
| Inhalt |
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1 Aussehen 2 Verbreitung 3 Lebensraum 4 Beutefang 5 Fortpflanzung und Aufzucht der Jungen 6 Bedrohte Bestände |
Spezialisiert ist der Fischadler auf den Fischfang (daher auch sein Name). Die scharfen Krallen sind besonders lang und fast halbkreisförmig gebogen. Der Fischadler kann seine Außenzehen nach hinten wenden, um so die Beute, den Fisch, sicherer ergreifen zu können.
Aussehen
Der Fischadler ist ca. 56-60 cm groß. Das Männchen wiegt ca. 1,4 kg. Das Weibchen hingegen bringt um die 2 kg auf die Waage. Der Fischadler ist oberseits dunkelbraun und unterseits weiß gefärbt, die Armschwingen sind dabei dunkler als der Rest des Gefieders. Die Schwung- und Schwanzfedern zeigen Bänderungen. An der Unterseite und am Kopf ist er weiß. Den Kopf ziert zudem eine dunkle Gesichtsmaske. Am Flügelbug ist ein schwarzer Fleck zu erkennen. Die Geschlechter weisen keine Unterschiede im Federkleid auf. Die Flügelspannweite beträgt 1,60 m.Verbreitung
Der Fischadler ist fast weltweit verbreitet. Er fehlt als Brutvogel lediglich in Südamerika und Teilen Afrikas, wo er aber als Wintergast vorkommt.
In Europa brütet er hauptsächlich im Norden und Osten des Kontinents, beispielsweise in Brandenburg. Hier brüteten bei zunehmender Tendenz im Jahr 1999 234 Paare, etwa die Hälfte aller mitteleuropäischen Fischadler. Im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern wurde sogar eine Kamera installiert, die ein Fischadlernest auf einem Hochspannungsmast rund um die Uhr überwacht.
Zum Überwintern ziehen die Fischadler in breiter Front in den Mittelmeerraum und nach Afrika, um dort ihre Winterquartiere zu beziehen.
| Fischadler (Pandion haliaetus) am Horst |
Bedrohte Bestände
Der Fischadler hat zwar keine natürlichen Feinde, aber er wird durch verschiedene Einflüsse bedroht, insbesondere durch die Zerstörung seiner natürlichen Lebensräume, aber auch durch die Jagd auf die Vögel während ihrer Wanderungen in die Winterquartiere sowie durch die Vergiftung der Gewässer mit Pestiziden. Wo die Art geschützt wird, können die Bestände sogar wieder zunehmen, wobei sich neue Lebensräume bilden können.
Der Fischadler sollte nicht mit dem Seeadler (Haliaeetus albicilla) verwechselt werden.
Siehe auch: Falkner
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |