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Eine Fehlerkorrektur wird realisiert durch bewusste Ergänzung von Redundanz zu einer Information. Auf diese redundanten Informationen kann anschließend zu Korrekturzwecken zurückgegriffen werden.
Bei den Fehlerkorrekturverfahren ist zwischen Verfahren für statisch vorliegende Daten sowie Kommunikationsbeziehungen zu unterscheiden.
Bei Kommunikationsbeziehungen wird oftmals lediglich eine Fehlererkennung über zusätzliche Informationen realisiert, eine Korrektur wird bei Bedarf durch erneutes Anfordern der als fehlerhaft erkannten Daten realisiert. Dieses Prinzip wird beispielsweise bei TCP verwendet.
Bei statisch vorliegenden Daten (z.B. auf einem Datenträger) ist eine nachträgliche Anforderung naheliegenderweise nicht möglich. Daher muss in diesem Fall eine Fehlerkorrektur die Fähigkeit haben, aus den verbleibenden Daten sowie den redundanten Informationen die korrekte Information zu ermitteln. In Abhängigkeit von der Schwere des Fehlers ist dies aber nicht in jedem Fall möglich. Die Schwere eines Fehlers wird typischerweise in Bit gemessen, was der Anzahl fehlerhaft übertragenen Bits je Datenpaket bezeichnet. Entscheidend für die maximal korrigierbare Schwere (entsprechend der Bitanzahl) ist der Hamming-Abstand des verwendeten Fehlerkorrektur-Verfahrens.
Siehe auch:
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