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Da die Federal Reserve Banken derzeit die einzigen Banken in den USA sind, die Geld drucken, wird ihnen die Funktion der Zentralbank für den US-Dollar zugeschrieben.
Das private Geld- und Kreditsystem wurde in den USA am 23. Dezember 1913 durch einen Kongressbeschluss gegründet. Die Funktion des Fed entspricht den Aufgaben, die in den meisten anderen Ländern üblichweise eine staatliche Zentralbank innehat, also dem Ausgeben von Banknoten sowie geld- und kreditpolitische Maßnahmen, die den Wechselkurs des US-Dollars bestimmen. Das Fed besteht aus 12 Bankbezirken, die jeweils eine Federal Reserve Bank (F.R.B., Bundesreservebank) besitzen. Die Bundesreservebanken bestreiten ihr Finanzkapital aus dem Finanzkapital ihrer privaten Mitgliedsbanken. An der Spitze des Fed steht der Board of Governors of the Federal Reserve System (Bundesbankrat) in Washington D.C, der die Geld- und Währungspolitik der USA bestimmt. Der Rat besteht aus sieben vom Präsidenten der USA benannten und mit Zustimmung des Senats für 14 Jahre gewählten Mitgliedern. Der Rat wiederum ernennt je drei Direktoren für die 12 Bundesreservebanken, die restlichen 6 Direktoren jeder Bundesreservebank werden von den Mitgliedsbanken ernannt. Die größte Bundesreservebank ist die Federal Reserve Bank of New York, die auch als einzige der Bundesreservebanken Auslandsgeschäfte betreibt.
Kurz vor seinem Tod erließ der damalige US-Präsident John F. Kennedy ein Gesetz, welches das Fed durch eine staatliche Zentralbank ersetzen sollte. Sein Nachfolger Lyndon B. Johnson revidierte das Gesetz aber sogleich.
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