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Fahd ibn Abd al-Aziz

Fahd ibn Abd al-Aziz (*1923), König von Saudi-Arabien seit 1982

Fahd wurde 1923 als elfter Sohn von Abd al-Aziz al Saud geboren. Seit 1953 leitete er verschiedene Ministerien und übte unter Faisal ibn Abd al-Aziz und Chalid ibn Abd al-Aziz großen Einfluss auf die Entwicklung der Erdölindustrie des Landes aus.

Als König setzte er seit 1982 die Bemühungen fort die saudische Wirtschaft aufzugliedern, um die Abhängigkeit von der Erdölförderung den Weltmarkpreisen für das Öl einzuschränken. Dennoch wachsen die wirtschaftlichen Probleme trotz seines Ölreichtums. So sind offiziell 20 % der Bevölkerung arbeitslos, was auch dem starken Bevölkerungswachstum geschuldet ist. Außerdem stieg seit den achtziger Jahren mit der Verfall der Erdölpreise das Haushaltsdefizit des Landes. Auch die Inflation konnte nicht erfolgreich bekämpft werden.

Zu einer schweren Krise kam es 1990/1991 als der Irak das Emirat Kuwait besetzte und Saudi-Arabien den Schutz einer internationalen Koalition unter Führung der USA in Anspruch nehmen musste um die Grenzen zu verteidigen und Kuwait zu befreien. Die Stationierung von US-Truppen führte aber zu einer zunehmenden Kritik islamischer Fundamentalisten am saudischen Königshaus.

Siehe auch: Dynastie der Saud


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