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Export (auch Exportbier) ist in Deutschland ein untergäriges Bier mit einer Stammwürze von 12-13 % und einem Alkoholgehalt von ca. 5 %, eher etwas darüber. Es kann hell oder dunkel sein. Der Name "Export" kommt daher, dass es als untergäriges Bier länger haltbar und daher auch für längere Transporte geeignet war, als das obergärige Bier.
Export gibt es in Dortmunder, Münchener und Wiener Brauart, wobei das Dortmunder am stärksten gehopftt, das Wiener das mildeste und das Münchener am stärksten malzbetont ist.
Der Umsatz der Exportbiere ist in den meisten deutschen Bundesländern zugunsten des stärker gehopften Pils seit den 1970er Jahren rückläufig.
In anderen Ländern kann die Bezeichnung "Export" auch für andere Biersorten verwendet werden, etwas für Starkbiere oder sogar für obergärige Ales.
Zum Dortmunder Export oder Dortmunder Bier:
Es ist ein ursprünglich in Dortmund gebrautes untergäriges Vollbier.
Es schmeckt bitterer als Münchener oder Helles und weniger bitter als Pils, da stärker gehopft als ersteres, und weniger stark als letzteres. Es ist dunkler und malziger als als Pils.
Der Name kommt aus der früheren Praxis, Bier für den Export stärker zu brauen und dann im Bestimmungsland auf Trinkstärke zu strecken. Dies sollte Transportkosten sparen, da Wasser vor Ort ja vorhanden war.
Export verlor sein positives Image seit den 1970er Jahren, als die Industriearbeiter es zu sehr mit dem Industriestandort verbanden, während Pils für sie Urlaub in der Natur bedeutete. Vor allem die sauerländischen Pilsbrauereien verkauften von nun an ihr Bier sehr gut in Dortmund, was für die einheimische Bierindustrie eine große Konkurrenz darstellte. Aber es wird nach wie vor gebraut und ist unter den norddeutschen Exportbieren immer noch häufig.
Dortmunder oder kurz Dort ist aber heute noch eine Bezeichnung für Biere in den Niederlanden, die teils wirklich nach Dortmunder Art gebraut sind, teils aber auch stärker sind, und eigentlich den Namen zu unrecht tragen.
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