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Europa um 1500: Eine neue Zeit bricht an - Die Europäer entdecken und erobern die Welt
Der mittelalterliche Handelsverkehr war für die Europäer im wesentlichen auf Europa beschränkt. Im Nordosten lagen die Handelsgebiete der Hanse, der Mittelmeerraum war von den italienischen Seestädten wie Genua und Venedig beherrscht. Sie hatten Handelsstützpunkte in Ägypten, an der Ostküste des Mittelmeeres und in Konstantinopel.
Auf mehreren Landwegen betrieb man auch Handel mit Indien und China, wo vor allem Luxusgüter und Gewürze gehandelt wurden. Dieser Handel brachte allen Beteiligten hohe Gewinne. Er kam in Stocken, als die Türken Ägypten und 1453 Konstantinopel eroberten. Die europäischen Kaufleute hatten keinen Zugang zu Asien mehr, und die Warenpreise stiegen in gigantische Höhen.
Die Portugiesen und Spanier suchten neue Wege für den Handel und fanden sie zur See! Es setzten viele Entdeckungsfahrten ein.
Neben diesen wirtschaftlichen und politischen Veränderungen kann man auch den Drang nach Ruhm, Eroberung, Missionswille sowie die Suche nach Reichtum als Gründe für die Entdeckungsfahrten um 1500 sehen. Neue Erkenntnisse im Schiffbau (Karavellen) und Erkenntnisse in der Navigation waren dabei gute Voraussetzungen.
Entdeckungen der Portugiesen (ab 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts)
Die Portugiesen reisten immer weiter südlich entlang der Westküste Afrikas und errichteten dort Handelsstützpunkte für Elfenbein und Sklaven.
Bartolomëu Diaz erreichte 1487 das Kap Agulhas, die Südspitze Afrikas.
Vasco da Gama umsegelte 1497 die Südspitze Afrikas und erreichte dann, mit Hilfe von arabischen Lotsen, den Hafen Kalikut, einen Hauptgewürzumschlagsplatz in Indien. Der Traum vom Seeweg nach Indien war damit in Erfüllung gegangen.
Es folgten weitere Expeditionen. Die Portugiesen errichteten weitere Stützpunkte in Indien und China. Bei Kämpfen mit den Arabern gingen die Portugiesen als Sieger hervor und kontrollierten den asiatischen Gewürzhandel bis ins 16. Jahrhundert. Sie machten riesige Gewinne, wurden aber später von den Engländern und den Holländern verdrängt.
Portugiesen unternahmen auch weitere Expeditionen, so entdeckte Pedro Cabral im Jahr 1500 durch Zufall Brasilien. Auch an den Küsten Afrikas baute Portugal seine Herrschaft aus.
Die seit dem Spätmittelalter wieder aufgekommene Idee der Kugelgestalt der Erde (u.a. durch A. Magnus, R. Bacon und Petrus Alliacus vertreten) und der damit verbundenen Möglichkeit eines Erreichen Asiens über den Westweg wurde u.a. 1474 von Toscanelli wiederaufgenommen und in mehreren Briefen und seiner leider nicht erhaltenen Seekarte verarbeitet.
Christoph Kolumbus machte sich diese Erkenntnis zu nutze und plante mit Hilfe der Karte Toscanellis eine Expedition, um diesen Seeweg zu erkunden. Da seine Berechnungen über den Erdumfang aber einigen gravierenden Irrtümern unterlagen, wurde sein Anliegen von dem portugiesischen König abgelehnt. Daraufhin wandte sich Kolumbus an die Spanische Königin Isabella, die ihm im Jahre 1492 schließlich drei Karavellen zur Verfügung stellte.
Nach einer 5-wöchigen Seefahrt landete er auf der Bahamas-Insel Guanahaní und nannte sie, zu Ehren des Erlösers, San Salvador. Drei weitere Expeditionen folgten, während denen er viele Karibik-Inseln (u.a. Kuba und Hispaniola) und Teile der mittel- und südamerikanischen Küste entdeckte.
Kolumbus war bis zu seinem Tode davon überzeugt, dass er nicht einen neuen Kontinent, sondern "Hinterindien" entdeckt habe.
Kolumbus dachte bis zu seinem Lebensende dass er Westindien erreicht hätte, starb in Ungnaden jedoch wurde in seinen letzten Lebensjahren seine geforderten Hoheitsrechte noch erfüllt (auch für Kinder).
Blödsinn: denn dann hääten die Antillen natürlich Ostindien heißen müssen.
Erst mit der Überquerung der Panama-Landenge machte sich die Meinung eines neu entdeckten Kontinents breit und erhielt dann den Name Amerika durch Amerigo Vespucci, der den neuen Kontinent als erster beschrieb.
Magellan lieferte danach Beweis für Kugelgestalt der Erde durch die Weltumsegelung (&sbquofinanziert durch Pfeffer’)
Siehe auch Amerikas 1492, Christoph Kolumbus.
Azteken:
Rissen im 14. Jhdt Herrschaft an sich-errichteten Tenochtilan-eine auf Dämmen errichtete Stadtd die zum Zeitpunkt d. sp. Erroberung 200-300.000 Einwohner gehabt haben soll -Stammesgott Huitzilopochtli hatte großen Markt/Messeplatz mit Verkaufsständen/Sklaven/Wägen… die an europäische erinnert.
Über Dämme erreichbar
Es herrschten Vasallenfürsten eine Militärmonarchie das zu Sippen zusammengefasste freie Volk-es gab jedoch auch Sklaven für öffentliche Dienste
Das Volk stand im Dienste des Adels-nur der Adel hatte Privatbesitz.
Riesige Tempel zur Menschenopferung für Götter
ab 300 siedelten im heutigen Guatemala.
Bauten religiöse,polit. Zentren,hatten bereits Erkenntnisse in Astronomie,Mathematik, ihr Kalender übertrifft in Genauigkeit den Gregorianischen
Um 900 wanderten ins nörd. Yukatan aus-lebten dort bis zum Eintreffen d. Spanier.
Inkas
Übernahmen Macht entlang Westküste
Regierende Inka=Sohn d. Sonnengottes:-beherrschte Masse der Untertanen
Hatten riesige Reiche von Peru bis Chile
Hatten gutes Straßen/postnetz
Gab nur wenig Privatbesitz f. Bürger-> mussten auch öffentl. Dienste leisten.
(Nichtstun bestraft)
hatten keine Zahlungsmittel
Kleidung,Nahrung vom Staat zur verfügung gestellt,alte,kranke gut versorgt.
Länder Erobert/Kulturen zerstört
Kolumbus nur wenig oder kein Gold gefunden
2 Konquisatoren holten dies nachdurch unglaubliche Grausamkeit kamen sie an Gold.
Der spanische Ritter Hernan Cortez besiegte die Aztekenstadt Tenochtilan in Mexiko mit nur 600 Mann ((überlegene Waffengewalt, rebellierende Indianerstämme)
Beute: immense Goldmengen.
Mexiko kam unter sp. Herrschaft (1522)
Ankunft der Spanier: wurden als Götter mit Gold empfangen,
Inkas:
1532 Spanier Francisco Pizarro ging mit nur 200 Soldaten ins Goldland der Inkas (=Herren) ->ihr Heer foffnungslos Inkaheer unterlegen->nahmen Herrscher in günstigem Moment gefangen->forderten ein ganzes Zimmer Gold als Lösegeld->erdrosselten zuvor bekehrten Herrscher trotzdem->Oberschicht der Inkas ausgerottet und Spanier wurden Herrscher.Entdeckungen der Spanier (ca. ab 1492)
Die Spanier suchten, nachdem der Weg über Afrika von den Portugiesen in Beschlag genommen worden war, ebenfalls einen Seeweg nach Indien, jedoch über den Westweg.Die ersten Fahrten nach Westen durch Kolumbus:
1. Reise: ab 1492
Startete mit 3 Karavellen - gesamt 90 Mann.
Großteils junge Männer aus Seefahrerfamilien Andalusiens
Sie erreichten: Bahamas, Kuba, Haiti
Er wurde bei seiner Rückkehr gefeiert.2. Reise: ab 1493
Besatzung: viele 2./3. Söhne, die in Spanien keine Chance auf großen Reichtum hatten, diente zur anfänglichen Bebauung.
Sie erreichten Jamaika und Puerto Rico.3. Reise: ab 1498
Diese Reise diente der Besiedelung (verschiedene Berufsgruppen, Frauen, Pferde). Sie erreichten die Küste Mittelamerikas und damit das amerikanische Festland.4. Reise: ab 1502
Bereits reine Forschungsreise
Wurde ein Jahr in Jamaika aufgehalten (schiffbrüchig)
Erreichten: Honduras, PanamaHochkulturen in Amerika:
Es gab neben den Indiander-Jäger/Sammlerkulturen auch noch Hochkulturen.
ca. bereits um ca. 2000 v. Chr. dort vorhanden-
hatten:Schrift,Polytheismus,wissenschaftl. Leistungen, Monumentalbauten,ausgeprägtes Handwerk,Eisen unbekannt-Waffen:Stein,kunstvolle Keramik,Zugtiere unbekannt,Hackbau,Mais,Kartoffeln,TruthähneImponiergehabe durch schusswaffen
-Gesandte ohnmächtig-berichteten ihrem König Montezuma..die Atzteken waren entsetzt über deren Schusswaffen,Pferde…
Die gesamte Bevölkerung reagiert mit Furcht vor den Soldaten
Spanier nahmen Montezuma gefangen
Spanier nahmen Gold,Edlesteine an sich.wildes Gemetzel durch Soldaten.
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