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Es gibt verschiedene Arten des Erbrechens:
Die Auslösung des Erbrechens kann indirekt über die Rachen- oder Magenschleimhaut, die Geruchs- oder Geschmacksorgane oder über das Gleichgewichtsorgan erfolgen.
Auch eine direkte Reizung des "Brechzentrums" durch mechanische Ursachen wie z. B. erhöhten Hirndruck oder chemische Stoffe löst Erbrechen aus.
Beim Erbrechen geht Flüssigkeit und Magensäure verloren. Auch kann es durch das Erbrechen zu einem Einriss in der unteren Speiseröhre kommen (Mallory-Weiss-Syndrom, Boerhaave-Syndrom).
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1 Behandlung 2 Ursachen 3 |
Behandlung
Die Behandlung des Erbrechens sollte sich nach den Ursachen richten.
Bei einer mechanischen Ursache im Magendarmtrakt ist eine Magensonde hilfreich. Bei Gleichgewichtsstörungen hilft ein Beruhigungsmittel. Bei Migräne hilft Metoclopramid. Bei Zytostatikanebenwirkungen helfen Setrone (5HT3-Antagonisten).
Problematisch bei der Behandlung des Erbrechens ist die mangelhafte Aufnahme von Medikamenten, die in Form von Tabletten oder Tropfen gegeben werden. Deswegen ist oft eine parenterale Medikamentengabe und zusätzlich ein Flüssigkeits- und Salzausgleich, in leichteren Fällen die rektale Verabreichung eines Antiemetikums wie Domperidon als Suppositorium notwendig.
Die erbrochene Flüssigkeit kann bei Hinweisen auf kriminelle Ursachen des Erbrechens als Beweismittel große Bedeutung haben.
Ursachen
Die Ursachen des Erbrechens sind vielfältig und reichen von psychischen Störungen zu nicht minder schwerwiegenden Erkrankungen wie z.B. Speiseröhrenerkrankungen oder Magen- und Darmerkrankungen. Auch durch Medikamente (sog. medikamenteninduziertes Erbrechen, vor allem durch Zytostatika) und bei Vergiftungen z.B. durch Pilze oder bei übermäßiger Alkoholzufuhr kann es zu Erbrechen kommen. Als harmloseste Form des Erbrechens dürfte jenes bei Hustenanfällen vor allem kleiner Kinder sein.
Psychische Störungen
Willentlich herbeigeführtes Erbrechen kann ein Symptom einer Essstörung wie der Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa sein, aber auch bei anderen psychischen Störungen wie dissoziativen Störungen und hypochondrischen Störungen auftreten.
Siehe auch: Emetikum - Regurgitation - Gastroösophagealer Reflux (GERD) - Ruktation - Rumination - Singultus - Würgen
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