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Elisabeth wurde von ihrer Großmutter, Kurfürstin Juliane, Prinzessin von Oranien, dann seit 1627 im Haag von ihrer Mutter erzogen und wendete sich in dem Elend der Verbannung früh ernsten Lebensanschauungen und der Wissenschaft zu.
Sie trat mit Anna von Schürmann, dann mit Cartesius in Verbindung, wurde dessen eifrigste Schülerin und stand bis zu seinem Tod mit ihm in lebhaftem Briefwechsel.
Nachdem sie längere Zeit am Hof ihres Vetters, des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg, dann in Kassel gelebt, wurde sie 1661 zur Koadjutorin der Reichsabtei Herford gewählt und 1667 Äbtissin.
Da sie inzwischen sich mehr und mehr einer schwärmerisch-mystischen Richtung zugewandt, nahm sie 1670 die Labadisten, dann auch Quäker in Herford auf, deren mystische Exzentritäten jedoch bei der lutherischen Bevölkerung großen Anstoß erregten.
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