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Die Tochter von Katia und Thomas Mann war Professorin für Politologie mit dem Spezialgebiet Meeresrecht an der Universität Halifax / Kanada. Sie gründete das International Ocean Institute in Malta und investierte als Erbin von Thomas Mann die Erlöse aus dem Verkauf der Bücher ihres Vaters in ökologische Projekte zur Erhaltung der Meere. Als Teilnehmerin der UNO-Seerechtskonferenzen seit 1967 setzte sie maßgeblich durch, dass heute die Weltmeere als Allgemeingut der Menschheit angesehen werden. Sie war die Mitbegründerin des Club of Rome und lange Jahre einziges weibliches Mitglied.
Ihr Sachbuch "Das Drama der Meere" wurde in dreizehn Sprachen übersetzt. In Deutschland wurde sie einem breiten Publikum durch den Doku-Spielfilm "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" von Heinrich Breloer im Jahre 2001 bekannt, in dem sie erstmals, angeregt durch den Interviewer Heinrich Breloer, tiefe Einblicke in die Geschichte ihrer Familie gab.
Elisabeth Mann-Borgese war mit dem italienischen Schriftsteller Giuseppe Antonio Borgese (* 1882 † 1952) verheiratet. Sie hatten zwei Töchter: Angelica und Dominica.
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