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Die anfangs durch Wasserräder, später auch durch Dampfkraft betriebene Einrichtung setzte sich durch, als die zu bearbeitenden Werkstücke mit der Zeit immer größer wurden und nur noch schwierig von Hand zu bearbeiten waren.
Die Eisenhämmer verhütteten Eisenerz mit Holzkohle in den so genannten Zrennherden. In diesen Schmelzöfen, die mit ebenfalls Wasserkraftbetriebenen Blasebälgen versehen waren, wurde das Erz zu einem glühenden Klumpen aus rohem Eisen, Schlacke und Kohleresten verschmolzen. Das Eisen wurde dabei allerdings nicht flüssig wie in einem Hochofen, sondern blieb ein teigiger Klumpen. Dieser Luppe genannte Klumpen wurde dann auf den Hämmern so lange ausgeschmiedet und in einem weiteren Ofen erhitzt, bis sämtliche Schlacke und Kohlenreste entfernt waren. Das Eisen konnte anschließend als Schmiedeeisen direkt weiterverwendet werden. Ein nachfolgender Vergütungsprozess wie beim Hochofenverfahren war nicht notwendig.
Weit verbreitet waren Eisenhämmer seit dem späten Mittelalter in der Oberpfalz, besonders in der Gegend der Städte Amberg und Sulzbach, im Fichtelgebirge und im Erzgebirge. In diesen Gegenden gab es Eisenvorkommen, die mit damaligen Mitteln abzubauen waren. Dadurch erhielt z.B. die Oberpfalz auch den Beinamen Ruhrgebiet des Mittelalters.
Ortsnamen mit Namensendung -hammer sind in diesen Gegenden sehr häufig.
Typische Produkte der Eisenhämmer waren
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