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Einsiedlerkrebse leben in Schneckenhäusern, die sie, wenn sie wachsen, immer wieder durch größere austauschen. Das Schneckenhaus ist das einzige Körperteil, das den Krebs schützt. Häufig sind die Schneckenhäuser von einer stachelig braun- und rosafarbenen Kruste überzogen. Das liegt daran, dass sich Kolonien des Stachelpolyps, eines Nesseltieres, dort ansiedeln. Dieser Polyp vergößert das kalkhaltige Gehäuse so, dass es dem Krebs genau angepasst wird. Symbiotisch siedeln auf den Schneckenhäusern oft Tiere und Pflanzen wie z. B. Seeanemonen oder Moostierchen.
Einsiedlerkrebse gehören zu den zehnfüßigen Krebsen, etwa 550 Arten sind bekannt.
Siehe auch: Krebstiere
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