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Bei der AM treten zwei Seitenbänder auf. Die gesamte Signalinformation ist in beiden Bändern vorhanden. Wird ein Band und der Träger über ein Filter unterdrückt, konzentriert sich die abgestrahlte Leistung auf das andere Band. Dadurch lassen sich beachtliche Reichweiten bei vergleichsweise geringen Sendeleistungen erreichen. Das Prinzip entspricht der Doppelseitenmodulation und Unterscheidet sich nur durch die zusätzliche Unterdrückung eines Seitenbandes.
In Einseitenbandsendungen ausgestrahlte Sendungen werden in normalen Rundfunkempfängern mit normaler AM-Demodulation nur stark verzerrt wiedergegeben. Es gibt aber auch eine besondere Form der Einseitenbandmodulation, die auch von normalen Rundfunkgeräten mit AM-Demodulatoren wiedergegeben werden kann (AM-kompatible Einseitenbandmodulation). Diese Modulationsart wurde zwischen 1953 und 1962 beim Vorläufer des Deutschlandfunks des Langwellensenders Hamburg angewandt.
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