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Im April 2004 wurde diese Regelung erneut gelockert: in Shanghai dürfen seitdem Geschiedene und wiederverheiratete Partner Nachwuchs bekommen, auch wenn sie schon ein Kind aus einer früheren Ehe haben.
Die Ein-Kind-Politik hat außer den Spannungen durch die Zwangsausführung auch andere soziale Probleme erzeugt. Das bekannteste Problem ist - vor allem in den Städten - die Entstehung einer Generation von Einzelkindern (die "kleinen Kaiser"), die von ihren Eltern und Großeltern besonders verwöhnt werden und so wenig Sozialkompetenz entwickeln können.
Das zweite Problem ist die Überalterung der Gesellschaft; zusammen mit dem Umbruch, den die wirtschaftliche Dynamik erzeugt hat und der die sozialen Beziehungen der Menschen (Auflösung der Großfamilie) stark verändert hat, wird das in 30 oder 40 Jahren zu ähnlichen Problemen (zum Beispiel Rente oder Gesundheitsversorgung) wie in Westeuropa führen.
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