Eilhard Mitscherlich
Dr. Eilhard Mitscherlich (* 7. Januar 1794 in Neuende bei Jever, † 28. August 1863 in Berlin) war ein deutscher Chemiker und Mineraloge. Er erwarb seinen Doktortitel 1814 an der Universität in Göttingen im Fach Orientalische Sprachen (Persisch). 1822 wurde er zum Professor für Chemie an die Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin berufen; gleichzeitig wurde er Mitglied der Königlich-Preussischen Akademie der Wissenschaften. Mitscherlich war der Entdecker des Isomorphismus (1819) und des Dimorphismus.
Ein Standbild Eilhard Mitscherlichs, gefertigt 1894 vom Bildhauer Carl Ferdinand Hartzer, steht seit 1919 vor dem Mittelrisalit des Ostflügels der Humboldt-Universität in Berlin.
Eilhard Mitscherlich ist der Vater von Gustav Alfred Mitscherlich (Professor für Chirurgie) und der Großvater von Eilhard Alfred Mitscherlich (Bodenkundler).
Werke
- Über das Verhältniß der Krystallform zu den chemischen Proportionen. 3.Abh.: Über die künstliche Darstellung der Mineralien aus ihren Bestandtheilen; 4.Abh.: . die in zwei verschiedenen Formen krystallieren, Akademie der Wissenschaften: Berlin 1822-1825
- Lehrbuch der Chemie, 2 Bände, 4. Auflage, 1840-1848
- Vulkanische Erscheinungen der Eifel, 1865
- Hans Werner Schütt, Eilhard Mitscherlich, Oldenbourg: o.O. o.J.
- agap.de/udl/tdenkmit.htm Standbild Eilhard Mitscherlichs
Siehe auch: Mitscherlich ''
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