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Ehrwald

Ehrwald ist eine Gemeinde im Bezirk Reutte, Tirol (Österreich).

Ehrwald liegt am Fuß des Wettersteingebirges mit der 2962 m hohen Zugspitze, am Becken des Lermooser Moos, einer ehemaligen Sumpflandschaft. Die Loisach fließt am Ort vorbei. Der Name leitet sich vom althochdeutschen eriro oder erro wald ab, was "Anfang es Waldes" bedeutet.

Ehrwald wurde erstmals 1275 urkundlich erwähnt. Die Besiedelung erfolgte nicht wie im übrigen Außerfern vom Allgäu her, sondern von Imst. Ein Anreiz dazu bot sicher der Bergbau, der bis 1735 betrieben wurde. Der Ort lag etwas abseits der wichtigen Hauptverkehrsroute über den Fernpass, hatte aber mit der Produktion von Fassdauben für die Saline Hall eine wichtige Einnahmequelle. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Ehrwald von Touristen entdeckt und wuchs neben Lermoos zu einer wichtigen zweisaisonalen Tourismusgemeinde im Zugspitzgebiet heran.

Einen wichtigen Anteil daran hat der zweite Seilbahnbau Österreichs, die 1926 eröffnete Tiroler Zugspitzbahn, die 1991 neu gebaut wurde. Ein weiteres Schigebiet ist die Ehrwalder Alm.

Ortsteile sind neben dem Hauptort die Hotelsiedlung Ehrwald-Zugspitzbahn mit der Talstation der Seilbahn und Ehrwald-Schanz an der ehemaligen Zollstation.

Verkehrsmäßig hat Ehrwald Verbindung ins Inntal über den Fernpaß, nach Reutte und nach Garmisch-Partenkirchen. An das Eisenbahnnetz ist Ehrwald über die Außerfernbahn angeschlossen.

www.tirol.gv.at/themen/umwelt/naturschutz/schutzgebiete/naturschutzgeb-ehrwald.shtml Naturschutzgebiet Ehrwalder Becken (Land Tirol)


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