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Kokoity war in seiner Jugend Ringer und vor 1989 Erster Sekretär des Komsomol-Stadtkomitees von Zchinwali. Zwischen 1992 und 2001 lebte er als Geschäftsmann zumeist in Moskau. Er strebt die endgültige Trennung Südossetiens von Georgien und eine Vereinigung Süd- und Nordossetiens innerhalb Russlands an, hat wiederholt Anträge auf assoziierte Mitgliedschaft Südossetiens in der Russischen Föderation gestellt. Am 24. November 2003 bezeichnete er Südossetien bereits als russisches Territorium. Zu Georgien kann er sich nur ein Verhältnis der guten Nachbarschaft vorstellen.
Kokoity verdankt seinen Wahlsieg der finanziellen und politischen Unterstützung des einflussreichen Tedejew Familienclans um den früheren Chef des südossetischen Sicherheitsrats Albert Tedejew und seinen Bruder Jambulat, früher Ringerweltmeister und Trainer der sowjetischen Nationalmannschaft. Der Familienclan hatte früher Kokoitys Vorgänger im Amt, Ludwig Tschibirow, gefördert, sich aber 2002 abrupt von ihm abgewandt.
Nach seinem Wahlsieg übertrug Kokoity dem Tedejew-Clan zunächst die Verantwortung über den südossetischen Zolldienst und die bewaffnete Eskortierung von Gütertransporten entlang der Transkaukasischen Autobahn nach Russland. Im Juli 2003 ließ Kokoity führende Mitglieder des Tedejew-Clans verhaften, Verbände des Verteidigungs-, Sicherheits- und Justizministeriums entwaffnen. Die Abteilung zur Eskortierung von Gütertransporten wurde aufgelöst, der Zoll direkt dem Präsidenten unterstellt.
Gegenüber der russischen Tageszeitung Nowyje Iswestija rühmte sich Kokoity im Juli 2004, Vertreter der georgischen Regierung hätten ihm 20 Millionen US-Dollar und das Amt des Vizepräsidenten für die Vereinigung Südossetiens mit Georgien angeboten.
Kokoity besitzt die russische Staatsbürgerschaft.
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