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Künneke studierte in Berlin Musikwissenschaft und Literaturgeschichte. Nebenbei war er Kompositionsschüler bei Max Bruch. Danach war er als Korrepetitor und als Chorleiter am Neuen Operettentheater am Schiffbauerdamm tätig. Nachdem seine Oper "Robins Ende" (1909) nach der Uraufführung am Nationaltheater in Mannheim an 38 deutschen Bühnen nachgespielt wurde, gab er die Funktion des Chorleiters ab.
Während seiner Kapellmeisterzeit bei Max Reinhardt komponierte Künneke für die Inszenierung des "Faust II" die Bühnenmusik.
Künneke komponierte nur für den Broterwerb. Seine Leidenschaft galt der Wissenschaft. Für die Übersetzung des angelsächsischen "Beowulf-Epos" wurde ihm von der Universität Marburg die Ehrendoktorwürde verliehen. Außerdem besaß Künneke den Titel des Dr. med. und des Dr. phil.
Eduard Künnekes leichtbeschwingte Musik zeichnet sich durch Rhythmus und harmonische Stilbilder aus.
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