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Leben
Edouard Imer bildete sich überwiegend durch Studienreisen durch ganz Europa, nach Algerien und nach Ägypten.
Er lehnte sich anfänglich an Dupré,später an Léon Belly an und stellte 1850 seine beiden ersten Gemälde: Weg in der Provence und Landschaft vom Rhôneufer zu Avignon, im Pariser Salon aus.
In seinen Landschaften ist er sehr vielseitig: Frankreich, Österreich, Holland, Italien und Ägypten lieferten ihm die Motive; aber die gelungensten sind diejenigen aus der Heimat.
1855 stellte er auf der Pariser Weltausstellung das Rhôneufer und den Teich von Soumabre aus; 1857 die Brücke von Siut in Oberägypten, die Insel Philä, das Wäldchen von Doums und Sykomoren auf dem Weg nach den Pyramiden; 1859 die Hügel von Ste.-Marguerite bei Marseille und Am Rhôneufer, denen 1861 die Brücke des Gard und der Waldesrand von Montespin folgten.
1863 malte er die Lerinischen Inseln und den Golf Juan, 1865 den Teich der Fourdines im Berry und die Ruinen von Crozant.
Unter seinen übrigen Arbeiten zeichnen sich aus: der Weg nach Crozant, der Hafen von St.-Raphael, an der Schleuse des Teiches von Sault im Berry, die Sykomoren von Gizeh, die Wälle von Aigues-Mortes.
Auf einer Studienreise nach Holland starb er am 13. Juni 1881 in Haarlem.
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