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Edgar Reitz

Edgar Reitz (* 1. November 1932 in Morbach) studierte nach dem Abitur in Simmern Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in München. Gemeinsam mit Alexander Kluge gründete er 1962 das mit der Hochschule für Gestaltung Ulm verbundene "Institut für Filmgestaltung", das bis 1968 bestand. Am 1962 veröffentlichten "Oberhausener Manifest" war er beteiligt; darin wurde unter dem Motto "Papas Kino ist tot" ein neues Kino propagiert, der Autorenfilm war von der Idee her geboren.

Eine erste Auszeichnung erhielt Edgar Reitz 1967 für seinen Film "Mahlzeiten" auf dem Festival in Venedig, das als bestes Erstlingswerk prämiert wurde. Durchschlagend war der Erfolg der Filmtrilogie "Heimat", der www.heimat3.de/deutsch/auszeichnungen.html vielfach ausgezeichnet wurde.

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