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Ebikon

Ebikon ist eine bedeutende Vorortsgemeinde der Stadt Luzern im gleichnamigen Schweizer Kanton.

Basisdaten
Kanton: Luzern
Bezirk: Amt Luzern
Fläche: 968,468 ha
Koordinaten: 47° 4' 97 n. Br., 8° 20' 48 ö. L.
Höhe: 420 m ü. d. M.
Einwohner: 11'366 (31.12.2003)
Website: www.ebikon.chwww.ebikon.ch

Ebikon liegt in der Zentralschweiz, im Nordosten von Luzern im Rontal, am Ufer des Rotsees. Im Westen liegt der Hundsrücken und östlich von Ebikon der Dietschiberg, Ebrüti und Dottenberg.

Geschichte

853 schenkte Ludwig der Deutsche dem Frauenkloster Zürich, dem seine Schwester Hildegard als Äbtissin vorstand, ausgedehnte Ländereien. Dazu gehörte u.a. das Gebiet der heutigen Gemeinde Ebikon. Die marcha abinchova war ursprünglich das Land des alemannischen Siedlers Ebo und seiner Sippe. Aus "marcha abinchova" (lateinisch) wurde im lokalen Dialekt Ebinkofen (Höfe der Ebinger) oder Ebinkon (Sippe des Ebo).

Im 14. Jahrhundert stand Ebikon unter der Herrschaft von Habsburg-Österreich. Die Stadt Luzern dehnte sich immer mehr aus und ab 1415 setzte sie in Ebikon offiziell einen Vogt ein. Im Jahr 1417 empfing Ebikon den deutschen Kaiser Sigismund, ein Ereignis, von dem noch heute das "Sigismundkreuz" zeugt. Zwischen 1472 und 1848 stand Ebikon unter der Hoheit von Luzern.

Im Jahr 1805 wurde das erste Schulhaus gebaut und 1819 der erste Gemeinderat gewählt. Während des Sonderbundkrieges wurde Ebikon 1847 militärisch besetzt. 1863 wurde das neue Schulhaus gebaut, das heute noch die Schuldienste beherbergt.

In den 1950er Jahren entwickelt sich Ebikon von einem stattlichen Bauerndorf zu einem Industriedorf. 1957 baut Schindler seine Fahrstuhlfabrik in Ebikon. 1972 wurde der erste Baumarkt der Schweiz in Ebikon eröffnet.

Ab 1987 bekam Ebikon Stadtrecht.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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