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Nach dem Abitur 1908 studierte er von 1909 bis 1914 Rechts- und Staatswissenschaften in Tübingen, Leipzig und Berlin. Er nahm dann bis 1918 als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. 1918 war er Mitglied eines Soldatenrates und trat dann 1919 in die linksliberale DDP ein. Von 1919 bis 1921 war er außerdem Befehlshaber eines Studentenbataillons und von Sicherheitskompanien zur Niederschlagung republikfeindlicher Aufstände. 1921 schließlich bestand er die Große juristische Staatsprüfung.
Er war dann bei der Stadt Stuttgart, bei der Reichsanstalt für Arbeitslosenversicherung und Arbeitsvermittlung in Berlin und schließlich im Reichsministerium für Arbeit als Oberregierungsrat tätig.
Seit 1928 war er Direktor der Deutschen Bau- und Bodenbank und zusätzlich seit 1930 Vorstandsmitglied, später Präsident, der Deutschen Gesellschaft für öffentliche Arbeiten.
Von 1939 bis 1945 folgten Kriegsteilnahme und Kriegsgefangenschaft.
Nach dem Krieg schloss er sich der FDP an und wurde 1946 zum Staatssekretär für Wirtschaft in der provisorischen Regierung von Württemberg-Hohenzollern ernannt. 1947 wurde er dann Staatsminister für Wirtschaft des Landes Württemberg-Hohenzollern. In dieser Zeit war er auch Mitglied des DVP/FDP-Landesvorstandes.
Von 1947 bis 1950 war er Mitglied des Landtages von Württemberg-Hohenzollern und seit 1949 auch Mitglied des Deutschen Bundestages.
1949 wurde er im ersten Kabinett von Bundeskanzler Konrad Adenauer zum Bundesminister für Wohnungsbau ernannt. Seit 1950 war er außerdem Mitglied des FDP-Bundesvorstandes.
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