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| Dromedar | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Inhalt |
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1 Aussehen 2 Lebensweise 3 Verbreitung 4 Geschichte |
Aussehen
Das Dromedar hat nur einen Höcker. Es ist meist sandfarben, es kommen jedoch auch andere Farbschläge von weiß bis extrem dunkelbraun vor. Scheitel, Nacken, Hals und Rumpf sind mit längerem Haar bedeckt. Die Oberlippe ist gespalten und die verschließbaren Nasenlöcher schlitzförmig. Die Lider tragen sehr lange Wimpern. Diverse Hornschwielen befinden sich auf dem Brustbein, an Ellenbogen, Handwurzel, Ferse und Knie.
Es gibt verschiedene Rassen, die meist entweder als Reittiere oder robuste Tragetiere gezüchtet werden. Man unterscheidet
Die Körpertemperatur von Dromedaren sinkt nachts sehr stark ab, so dass tagsüber der Körper sich nur langsam aufwärmt und dass das Tier lange Zeit nicht zu schwitzen braucht. Während Trockenperioden kann ein Dromedar über zu 25% seines Körpergewichts verlieren ohne zu verdursten. In zehn Minuten kann es durch Wasseraufnahme sein durch schwitzen verlorenes Körpergewicht wieder erreichen. Nur alle zwei Jahre wird kann ein Weibchen ein Junges nach einer Tragezeit von 365-440 Tagen gebähren. dabei zieht es sich von der Herde zurück, um das Junge allein zu gebären.
Etwa nach einem Tag kehrt die Mutter mit dem Jungtier zur Herde zurück. Obwohl das Fohlen etwa ein Jahr lang gesäugt wird, beginnt es fast unmittelbar nach der Geburt, selbst Nahrung aufzunehmen. Im Alter von 2 Monaten ernährt es sich schon zum Teil von Pflanzen.
Verbreitung
Das Dromedar ist in ganz Nordafrika und dem vorderen Orient bis nach Indien verbreitet. Es wurde auch auf dem Balkan, in Südwestafrika und den Kanarischen Inseln ebenso wie in Australien eingeführt, wo es wild in den Zentralregionen lebt.
Geschichte
Das Dromedar existiert heute nur noch in seiner domestizierten Form. Früher lebte das Dromedar wahrscheinlich in Arabien. Wann das Dromedar gezähmt wurde ist heute noch nicht mit letzter Sicherheit zu sagen. Zweifellos fand dies auf der arabischen Halbinsel wohl im 3. Jahrtausend v. Chr. statt. Das Dromedar verbreitete sich erst recht spät in Afrika, wohl kaum vor der zweiten Hälfte des vorchristlichen Jahrtausends. Seit der Zeitenwende dehnt es sein Territorium jedoch auch aufgrund der zunehmenden Desertifikation stetig, oft auf Kosten von Hausrindern, aus. Die Wildform ist schon lange Zeit ausgestorben ohne dass man wüsste seit wann. Außerhalb Australiens gibt es keine wildlebenden Dromedare.
In Australien gibt es aber etwa 500 000 wildlebende Dromedare, die auf Importe von etwa 1840 bis 1907 zurückgehen. Seit den 1920 Jahren, als Kraftfahrzeuge immer mehr die Dromedare ersetzten, entließ man viele Dromedare einfach in die Freiheit.
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