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Dreiklang

Ein Dreiklang ist eine spezielle Form eines musikalischen Akkordss, der aus 2 gleichzeitig oder nacheinander erklingenden ("gebrochener Dreiklang") Terzen besteht. Es ergeben sich dabei vier mögliche verschiedene Kombinationen:

Umkehrungen des Dreiklangs

Jeder Ton eines Dreiklangs kann Basston sein. Daraus ergeben sich die so genannten Umkehrungen des Dreiklangs: der Sextakkord (1. Umkehrung) und der Quartsextakkord (2. Umkehrung).

Dreiklänge der Dur- und Molltonleiter

Man kann in Dur und Moll auf jeder Stufe (auf jedem Ton) der Tonleiter einen Dreiklang aus leitereigenen Terzen aufbauen. Leitereigene Töne sind Töne, die in der Tonleiter enthalten sind, alle anderen nennt man leiterfremd.

Dreiklänge der Dur-Tonleiter

I. Stufe = Tonika (T), II. Stufe = Subdominantparallele (Sp), III. Stufe = Dominantparallele (Dp) oder Tonikagegenklang, IV. Stufe = Subdominante, V. Stufe = Dominante (D), VI. Stufe = Tonikaparallele (Tp), VII. Stufe = verkürzter o. verminderter Septimakkord.

In C Dur sind dies C, Dm, Em, F, G, Am, h° (h vermindert).

Dreiklänge der Moll-Tonleiter

I. Stufe = Tonika (t), II. Stufe = verminderter Septimakkord, III. Stufe = Tonikaparallele (tP), IV. Stufe = Subdominante (s), V. Stufe = (Moll-)Dominante (d), VI. Stufe = Subdominantparallele (sP) oder Tonikagegenklang, VII. Stufe = Dominantparallele (dP)

Beispiel: a-Moll - reines und harmonisches Moll: I. Stufe = Tonika a-Moll, II. Stufe = h°, III. Stufe = C-Dur, IV. Stufe = d-Moll V. Stufe = e-Moll (E?Dur bei harmonischem Moll), VI. Stufe = F-Dur, VII. Stufe = G-Dur (G#° bei harmonischem Moll)

Siehe auch Akkord (Musik), Quintenzirkel, Stufentheorie, Funktionstheorie, Akkordsymbol


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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