| Infos Home | Impressum | Original Artikel & Autoren Liste |
| Inhalt |
|
1 Entstehung von Dolinen 2 Dolinentypen 3 Dolinenvorkommen 4 |
Entstehung von Dolinen
Dolinen bilden sich in den subtropischen Klimazonen, allerdings nicht in Wüsten- und Wüstensteppengebieten, denn ihre Entstehung setzt nicht nur hinreichend hohe Temperaturen, sondern auch eine ausreichende Benetzung der Gesteinsoberflächen durch Regen, Schmelzwasser oder Tau voraus. Ferner findet Dolinenbildung nur in stark löslichen Gesteinen wie z.B. Kalk, Marmor oder Dolomit statt.
Je reiner und klüftiger (spaltenreicher) der Kalk ist, desto schneller vollzieht sich der Verkarstungsprozess, bei dem kohlensäurehaltiges Wasser die Kalklösung (Korrosion) initiiert. Ist das Gestein unterirdisch hinreichend gelöst, bilden sich Hohlräume unterschiedlicher Größe.
Dolinen entstehen selten an Steilhängen bzw. in Hochgebirgen, denn der Oberflächenabfluss des Wassers geschieht hier in der Regel zu schnell, um die chemischen Lösungsprozesse in Gang zu setzen.
Dolinen sind jedoch nicht nur mediterrane Erscheinungsformen. Haben in anderen Gebieten im Verlauf der Erdgeschichte veränderte klimatische Verhältnisse geherrscht, konnte auch dort Dolinenbildung begünstigt werden. So finden sich zahlreiche Dolinen auch in Deutschland in der mittleren Schwäbischen Alb oder in Wuppertal-Vohwinkel und in der Schweiz im Jura.
Dolinentypen
Korrosionsdolinen
Erosionsdolinen
Dolinenvorkommen
Dolinen als typische Karstformenformen finden sich hauptsächlich in Dalmatien, dem Land des "klassischen" Karstes und der Karstforschung.
Eine der großartigsten Dolinen ist hier die ca. 20 km nordöstlich von Markaska im Jahr 1942 eingebrochene 'Rote Doline', die 400 m tief ist. In ihrer Nähe liegt die 'Blaue Doline', die schon einige Jahre zuvor entstanden und nicht ganz so tief ist.
Dolinen gibt es aber auch in anderen Mittelmeerländern wie zum Beispiel Griechenland.
www.proiect-apuseni.org/projektgebiet/fotogalerie/nebelfeld.htm
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |