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Im Jahre 1703 erwarb er für 12 Taler das Magdeburger Bürgerrecht und kaufte für 3100 Taler das Haus "Zum güldnen Apfel" in der Apfelstraße (Nr. 9) in Magdeburg.
Nachdem er vom Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. (Preußen) am 09.07.1716 das königliche Privileg erhalten hatte in Preußen zu praktizieren begann sein großer Aufstieg: Mit seinem Gefolge, bei dem auch Gaukler waren, zog er von Stadt zu Stadt um auf dem Markt in einem Zelt die Kranken zu behandeln.
Als "Okulist" behandelte Eisenbarth auch Krankheiten wie den Grauen Star. Diese Eingriffe waren damals sehr gefährlich und schwierig durchzuführen. Er war ein geschickter Starstecher und Steinschneider. Außerdem entwickelte er medizinische Instrumente, so den Polypenhaken.
Freiluftfestspiel
In seiner Geburtsstadt wird alljährlich des Freiluftfestpiel "Doktor Eisenbarth" aufgeführt. Auch Hannoversch Münden würdigt Eisenbarth mit einem Festspiel: Dort wird "Der Doktor Eisenbarth" gespielt.
In Magdeburg ist eine Straße (Doctor-Eisenbart-Ring) nach ihm benannt. An der Stelle des ehemaligen Hauses "Zum güldnen Apfel" steht der Eisenbarthbrunnen. Auf diesem ist auch das bekannte Spottlied in voller Länge angebracht.
Auszug:
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