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1955 ursprünglich als Beiprogramm zur Bundesgartenschau gedacht, wurde die von Arnold Bode gegründete Ausstellung moderner Kunst weltberühmt. Seitdem wird die Ausstellung im Fridericianum, der 1992 neu erbauten Documenta-Halle und anderen Örtlichkeiten in der Stadt durchgeführt. Stets wird ein Querschnitt durch die moderne Kunst aus dem Blickwinkel des jeweiligen Ausstellungsmachers präsentiert. Anfangs war auf die Schau auf Europa beschränkt, doch bald umfasste sie auch Werke von Künstlern aus Amerika, Afrika und Asien.
Die Besucherzahlen der documenta steigen regelmäßig. Die documenta 11 zählte 650.000 Besucher. Die documenta 12 wird vom 16. Juni 2007 bis zum 23. September 2007 stattfinden.
| documenta | Jahr | Leiter | Thema | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 1955 | Arnold Bode | ||
| 2 | 1959 | Werner Haftmann | ||
| 3 | 1964 | Werner Haftmann | ||
| 4 | 1968 | 24-köpfiger documenta-Rat | ||
| 5 | 1972 | Harald Szeemann | ||
| 6 | 1977 | Manfred Schneckenburger | ||
| 7 | 1982 | Rudi Fuchs | ||
| 8 | 1987 | Manfred Schneckenburger | ||
| 9 | 1992 | Jan Hoet | ||
| 10 | 1997 | Catherine David | ||
| 11 | 2002 | Okwui Enwezor | ||
| 12 | 2007 | Roger-Martin Buergel |
documenta-Archiv
Nach einer Idee von Arnold Bode entstand 1961 in Kassel das documenta-Archiv,
bestehend aus einer Spezialbibliothek zur Gegenwartskunst
und den vollständigen Akten und Materialien aus dem Umfeld der documenta-Organisation.
Das Archiv beherbergt eine Videothek mit Ausstellungs- und Aktionsdokumentationen, Künstlerporträts zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts sowie Kunstvideos aus den letzten 30 Jahren.
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