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Dissoziative Störung

Leitsymptome Dissoziativer Störungen sind teilweise kompletter Verlust von Erinnerungen, Identitätsgefühl, Wahrnehmung und Steuerung des eigenen Körpers. Dissoziationen treten häufig als Abwehrreaktion gegenüber eines nicht zu bewältigen Traumas auf. So kann ein Kind, das sexuell missbraucht wird, sich weder wehren noch fliehen. Eine dritte Möglichkeit der Abwehr ist die Dissoziation: Das Kind schaltet ab. Dieser (zu diesem Zweck) sinnvolle Überlebensmechanismus kann sich dann auf weitere Bereiche des Lebens ausweiten, soweit, dass der Betroffene die Kontrolle verliert, eine Dissoziative Störung entsteht.

siehe auch Portal Psychotherapie
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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