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Die Toten Hosen

Die Toten Hosen ist eine deutsche Rockbandband um den Bandleader Campino. Sie sind neben den Ärzten die bekannteste deutsche Rockband. Zudem ist sie eine der wenigen deutschen Rockbands die auch außerhalb von Deutschland bekannt sind. Neben fast ganz Südamerika sind sie auch schon in Teilen Asiens und anderen Ländern aufgetreten.

Die Toten Hosen
Gründung Anfang 1980er
Genre Punk/Rock
Website www.dietotenhosen.de Offizielle Website
Bandmitglieder
Gesang Campino
Gitarre Kuddel, Breiti
Schlagzeug Vom
Bass Andi

Inhalt
1 Die Mitglieder der Band
2 Die Geschichte der Band
3 Kritik
4 Diskographie
5

Die Mitglieder der Band

Campino (*22. Juni 1962 in Mettmann - in der Nähe von Düsseldorf), eigentlich Andreas Frege
Andi (*24. Juli 1960 in Essen), eigentlich Andreas Meurer
Breiti (*6. Februar 1964 in Düsseldorf), eigentlich Michael Breitkopf
Vom (*6. August 1964 in Billericay / GB), eigentlich Stephen George Ritchie
Kuddel (*11. Juni 1964 in Münster), eigentlich Georg von Holst

Zu den toten Hosen gehörten außerdem:
Wölli (Wolfgang Rohde) [Schlagzeug 1986-1999], der aus gesundheitlichen Gründen (Wirbelsäulenprobleme) seinen Platz am Schlagzeug an Vom abgeben musste. Er gilt jedoch als sechstes Mitglied der Band und beteiligt sich immer noch am Texteschreiben usw. Außerdem organisiert er seit einigen Jahren das Festival "Rock am Turm", wo sich Nachwuchsbands präsentieren können. Außerdem ist er immer wieder als Gastschlagzeuger auf der Bühne zuletzt bei Rock am Ring 2004.
Jakob (Jakob Keusen) [Schlagzeug 1986, der eines Tages von einem neurotischen Nachbarn auf der Hansaallee in Oberkassel aus Wut über den Lärm, den Jakob beim Üben machte, erstochen worden war.
Trini (Klaus-Dieter Trimpop) [Schlagzeug 1982-1985], der kurze Zeit nach dem Austritt als "Trainer" zurückkehrte.
Walter (Walter November) [Gitarre 1982], der aber nach kurzer Zeit ausstieg, seine Platten zerhackte und den Zeugen Jehovas beitrat, kurz darauf aber wieder austrat.

Die Geschichte der Band

Die Düsseldorfer Band existiert seit über 20 Jahren, nachdem sie sich aus der damaligen Band ZK (Zentralkomitee Stadtmitte) formierte. In dieser Zeit haben sich sowohl die Musik als auch die Themen der Songtexte verändert. So bestanden die ersten LPs überwiegend aus Liedern mit Spaß-Texten, während seit Ende der
1980er Jahre die Texte mehr Inhalt gewannen, die Band auch ihr politisches Profil stärkte und sich u.a. gegen Rassismus einsetzte.

Ihre Debütsingle "Wir sind bereit" erschien 1982, ein Jahr später das erste Album "Opel-Gang". 1988 erschien die LP "Ein kleines bisschen Horrorschau" anlässlich der deutschen Theaterversion von A Clockwork Orange nach dem Buch von Anthony Burgess. Die Hosen wirkten bei dem Stück als Statisten und Musiker mit.

Mit musikalisch einfachen Songs und (politisch) engagierten Texten eroberten sie ganze Generationen für ihre Musik. Der größte kommerzielle Erfolg der Band war allerdings das Sauflied "Zehn kleine Jägermeister", das im Jahr 1996 mehrere Wochen auf Platz eins der deutschen Single-Charts war.

Die eigentliche Stärke der Band liegt vermutlich in den unzähligen Live-Auftritten. Sie spielten schon als Vorband von U2, den Ramones oder den Rolling Stones, gemeinsam mit Green Day oder Therapy. Allein in den Jahren von 1982 bis 1997 gaben die toten Hosen 1000 Konzerte.

Beim Jubiläumskonzert am 28. Juni 1997 im Düsseldorfer Rheinstadion kam es zu einem tragischen Unfall. Im Gedränge der 60.000 Fans starb eine 16-jährige Niederländerin. Die Toten Hosen brachen darauf das Konzert sofort ab. Auf Anraten des Roten Kreuzes und des Katastrophenschutzes spielten sie aber später gedämpft zu Ende, um eine Panik zu verhindern. Alle weiteren Konzerte sagten sie allerdings ab. In den folgenden anderthalb Jahren spielten die toten Hosen keine Konzerte in Deutschland und veröffentlichten erst 1998 unter dem Pseudonym die Roten Rosen ein Album mit Weihnachtsliedern. Wirklich zurück meldeten sie sich sich erst 1999 mit dem Album "Unsterblich"

Kritik

Von den Medien wird Campino abwechselnd mal zur Kultfigur einer Pop-Intelligentia erhöht, oder auch mal wegen seines "unreflektierten Aktionismus" kritisiert. Häufig wird die Glaubwürdigkeit der Band in Frage gestellt und ihr vorgeworfen, ihre Ideale und die Ideale der Punkbewegung im Allgemeinen verraten zu haben.

Die prägnanteste Antwort der Band auf diese Kritik ist sicherlich der Song "Helden und Diebe" vom Album "Unsterblich" in dem unter anderen die folgenden Zeilen auftauchen:

''"Wir sind Helden, wir sind Diebe,
''wir nehmen´s so, wie es grad kommt.
''Und wenn Ihr an etwas glauben wollt,
''glaubt an Euch selbst und nicht an uns!"

Diskographie

Offizielle Homepage

Fanpages


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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