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Die Deutsche Weinstraße durchzieht das zweitgrößte Weinanbaugebiet Deutschlands und ist mit über 60 Jahren die älteste Weinstraße der BRD. Mit jährlich über 1800 Sonnenstunden hat das Gebiet um die Deutsche Weinstraße ein fast mediterranes Flair, einige Lokalmedien bezeichnen die Gegend sogar als "Toskana Deutschlands". Durch das milde Klima wachsen Feigen, Kiwis und Zitronen. Bekannt ist die Weinstraße auch durch die Mandelbäume, die rechts und links der Trasse stehen und bereits Ende Februar/Anfang März zu blühen beginnen. Am südlichen Ende der Deutschen Weinstraße steht an der Grenze zum Elsass das Deutsche Weintor.
Durch die zahlreichen Weinfeste, die zwischen März und September stattfinden, kommen zahlreiche Touristen in die Region. Die bekanntesten Weinfeste sind der Dürkheimer Wurstmarkt und das Neustädter Weinlesefest auf dem die Deutsche Weinkönigin gewählt wird.
Für Fremde ungewohnt sind die Gläser aus denen der Wein getrunken wird. Im Gegensatz zu anderen Weinanbaugebieten wird entlang der Deutschen Weinstraße nicht aus 0,25 l-Gläsern getrunken, sondern es werden 0,5 l-Gläser verwendet. Deshalb heißt es in einem Pfälzer Lied nach der Übersetzung ins Hochdeutsche auch:
Auf ihr Brüder in die Pfalz
wo der Schoppen noch ein halber Liter ist
Typisch sind dabei die so genannten Dubbegläser, die im Gegensatz zu den Stangengläsern etwas dicker sind und Vertiefungen aufweisen. Insbesondere nach 3-4 Schoppen weiß man auch, warum solche Gläser besser geeiget sind als die Stangen: man kann sie wesentlich besser festhalten ;-)
www.deutsche-wein-strasse.de
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