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Dachstein

Hoher Dachstein
Gosausee mit Dachstein um 1900
Höhe: 2.995 Meter
Breitengrad: 47° 28′ 32,5″ N
Längengrad: 13° 36′ 23,2″ O
Lage: Oberösterreich und Steiermark, Österreich
Gebirge: Dachsteinmassiv
Erstbesteigung: 1832 P. Gappmayr (Gosauer Seite)
Leichteste Route: Hochtour mit kleinem Klettersteig

Der Dachstein ist ein stark verkarsteter Hochgebirgsstock der nördlichen Kalkalpen. Er liegt im äußersten Süden Oberösterreichs an der Grenze zur Steiermark, unweit jener zu Salzburg. Das Massiv erreicht im Hohen Dachstein (2.995 m, die auf Postkarten angegebene Höhe von 3.004 m ist eine Erfindung des lokalen Tourismus) den höchsten Gipfel Oberösterreichs und der Steiermark.

Durch seine exponierte Lage zwischen Hallstätter See, dem Tal der Traun, dem breiten Ennstal und einigen nur niedrigen Pässen hat er großen Einfluss auf das lokale Wetter. Der höchstgelegene Teil des Massivs hat drei Gipfel und wird von drei Gletschern gesäumt. Es ist touristisch durch einige Seilbahnen erschlossen. Die berühmte steile und breite Südwand zieht zahlreiche Kletterer an.

Das gesamte Dachsteinmassiv umfasst etwa 20 x 30 km mit Dutzenden Gipfeln über 2.500 m, deren höchste im Südwesten und Süden liegen: Torstein 2.948 m, Mitterspitz 2.925 m, Hoher Dachstein 2.995m, Hoher Gjaidstein 2.800 m und Koppenkarstein 2.863 m. Die drei großen Eisflächen sind der Gosaugletscher, der Hallstätter- und der Schladminger Gletscher. Sie bilden die nördlichsten und östlichsten Gletscher der Alpen. Nach Osten schließt sich die große Karsthochflhochfläche "Auf dem Stein" an, die weiter östlich in das Kemetgebirge (Stoderzinken, Kammspitze) übergeht.

Im Westen geht das Dachsteinmassiv in den schroffen Gosaukamm über, dessen isoliert stehende Bischofsmütze (2.500 m) trotz ihres brüchigen Gesteins zum Klettern sehr beliebt ist. Im allgemeinen herrscht jedoch der weit verbreitete Dachsteinkalk vor, der auch in den südlichen Kalkalpen, z. B. den Südtiroler Dolomiten, steile Wände bildet. Im Norden des Massivs, im Einzugsgebiet der Traun, liegen die bekannte Riesen-Eishöhle und die Koppenbrüller Höhle (Tropfstein).


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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