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Das dänische Kolonialreich erstreckte sich vom Indischen Ozean über die Karibik bis in die Arktis.
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1 Übersicht der Kolonien 2 Siehe auch |
Übersicht der Kolonien
Europa
Die Färöer und Island war von 1380/1397 bis 1814 norwegische Kolonien.
Der Siedlerkolonialismus spielte hier ebenso eine Rolle, wie die Aufrechterhaltung der dänischen Seemacht. Wichtigster ökonomischer Aspekt waren der Walfang und die Fischerei. Da die Färöer weitgehende Autonomie besitzen, werden sie nicht mehr als Kolonie angesehen. Es scheint wahrscheinlich, dass sie im 21. Jahrhundert die volle Souveränität erlangen. Entscheidende Rolle spielt hierbei das noch unerschlossene Erdöl, das schon Norwegen zu einem reichen Land gemacht hat.
Amerika
Grönland war von 1380/1397/1721 bis 1814 ein Kolonie Norwegens.
Die beiden dänischen Kolonien in Amerika hatten aufgrund ihrer gegensätzlichen klimatischen Bedingungen einen völlig unterschiedlichen Charakter.
Dänisch-Westindien in der Karibik war für dänische und schleswig-holsteinische Farmer wichtig. Sie hielten schwarze Sklaven und bauten in erster Linie Zuckerrohr an, der dann in Flensburg und Kopenhagen raffiniert wurde. Die heutigen Spuren in Dänisch-Westindien sind nicht nur gut erhaltene Gebäude, sondern auch ein sehr reger Tourismus von Dänen dorthin.
Grönland war ab dem 18. Jahrhundert wiederentdeckt worden, nachdem die alten Nordmänner dort ausgestorben sind, bzw. sich mit den Inuit verschmolzen haben (unklar). Ökonomisch spielten hier der Walfang und die Fischerei die Hauptrolle für die dänischen Herren. Die Grönländer sind (wie die Färinger) gleichberechtigte Bürger des Königreichs Dänemark.
Asien
Die dänischen Kolonien in Asien wurden als Dänisch-Ostindien home3.inet.tele.dk/ujensen/indeks.html bezeichnet, da sie alle im historischen Indien lagen. Dies waren:
Siehe auch
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