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Getrocknete (bei max. 40 °C) Cocablätter enthalten ca. 0,5 bis 1,3 % Alkaloide, davon bestehen bis zu drei Viertel aus Kokain.
Die Blätter werden von den Bewohnern der Anden seit Jahrhunderten für kultische und medizinische Zwecke benutzt. Sie helfen Hunger, Müdigkeit und Kälte zu verdrängen und sind sehr wirksam gegen die Höhenkrankheit. Sie werden entweder gekaut oder als Tee zubereitet.
Der Anbau von Erythroxylum coca und die Verwendung der Blätter sind in Peru und Bolivien legal, die Herstellung von Kokain daraus ist dagegen verboten und wird streng bestraft.
Die USA drängen darauf, den Anbau zu verbieten und die Plantagen mit Herbiziden zu vernichten.
Außer Erythroxylum coca enthält auch Erythroxylum novogranatense, das in geringerer Höhe wächst, Kokain und wird in Kolumbien, Venezuela und Indien angebaut.
Erythroxylum australe ist eine in Australien beheimatete Pflanze, die allerdings kein Kokain enthält. Trotzdem ist der Anbau aller Erythroxylum Pflanzen in Queensland verboten, einschließlich der einheimischen Art.
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