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Clermont-Ferrand

Clermont-Ferrand ist eine Stadt im Zentrum Frankreichs, etwa 170 km westlich von Lyon.

Wappen Karte
Basisdaten
Région: Auvergne
Département: Puy-de-Dôme
Commune: Clermont-Ferrand
Fläche: 42,67 km²
Einwohner: 141 004 (01.01.1999)
Höhe: 401 m ü. NN
Postleitzahl: 63000
Geografische Lage: 45° n. Br.
3° ö. L.
KFZ-Kennzeichen: 63
Gliederung des Stadtgebiets: 8 Stadtteile/Stadtbezirke
Adresse der Stadtverwaltung: 10 rue Philippe Marcombes
63033 Clermont-Ferrand
Website: www.ville-clermont-ferrand.fr
Politik
Bürgermeister: Serge Godard (Parti Socialiste)

Inhalt
1 Geographie
2 Wappen
3 Geschichte
4 Religion
5 Politik
6 Wirtschaft
7 Öffentliche Einrichtungen
8 Städtepartnerschaften
9 Stadtgliederung
10 Entwicklung des Stadtgebiets
11 Kultur und Sehenswürdigkeiten
12 Persönlichkeiten
13 Sonstiges
14
15

Geographie

Clermont-Ferrand, Verwaltungssitz des Départements Puy-de-Dôme, liegt im Zentrum Frankreichs, im Talbecken des Flusses Limagne. Die Stadt wird überragt vom Puy de Dôme, einem hohen, erloschenen Vulkan des Massif Central, der dem Département seinen Namen gab.

Wappen

Das Wappenschild wird von einem Rot-Gelben Kreuz geviertelt, in den Ecken befindet sich jeweils die französische Lilie in gelb auf blauem Hintergrund.

Geschichte

Erste Erwähnung fand die Stadt Clermont im Römischen Reich, als sie als Augustonemetum Verwaltungssitz der gallorömischen Civitas der Arverner war. Zuvor hatten die Arverner die Römer zwar bei Gergovia, das etwas südlich von Clermont liegt und dessen Ruinen heute noch zu besichtigen sind (Maison de Gergovie), vernichtend geschlagen (52 v. Chr), doch 50 v. Chr wurde das Arvernerland römische Provinz. Seit dem 4. Jahrhundert ist Clermont Bischofssitz. Im Mittelalter erlebt die Stadt als Mons clarus ihre Blütezeit: Sie wächst immer weiter, wichtige Handwerksbetriebe siedeln sich an, 1248 wird mit dem Bau der Kathedrale Notre-Dame-de-l’Assomption begonnen. 1731 wird Clermont mit der 1120 gegründeten Nachbarstadt Montferrand vereinigt und ab diesem Zeitpunkt Clermont-Ferrand genannt. 1920 überschreitet Clermont-Ferrand die 100.000-Einwohner-Grenze, bald darauf (1930) siedelt sich der heute noch bekannte Reifenhersteller Michelin an, der zu einem großen Wirtschaftsfaktor wird.

Religion

Clermont-Ferrand ist Bischofssitz, es gibt zwei große katholische Kirchen:
  1. Die romanischee Kirche Notre-Dame-du-Port
  2. Die gotischee Kathedrale Notre-Dame-de-l’Assomption

Wirtschaft

Verkehr

Clermont-Ferrand liegt an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt: Hier kreuzen sich eine wichtige Nord-Süd-Straßenverbindung (
Paris-Barcelona) sowie die Ost-West-Verbindung Lyon-Bordeaux. Weitere Autobahnen verbinden die Stadt mit Mailand, Genf, Montpellier und Madrid. Die Reisezeit mit dem Zug in die Hauptstadt Paris beträgt drei Stunden, nächster TGV-Bahnhof ist Lyon-Sathonay. Der nächstgelegene Flughafen ist der Aéroport Antoine de Saint-Exupéry in Satolas bei Lyon, er verbindet die Region täglich mit über dreißig europäischen Städten.

Ansässige Unternehmen

Insgesamt gibt es im Département Puy-de-Dôme 8.219 verschiedene Betriebe, die sich wie folgt aufteilen: Wichtigstes Untenehmen ist der Reifenhersteller Michelin, der etwas mehr als 30.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Öffentliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

Clermont besitzt zwei Universitäten: 47-49, bd François-Mitterrand
04 73 17 72 20
www.u-clermont1.fr/www.u-clermont1.fr/
34, avenue Carnot
04 73 40 62 70
www.univ-bpclermont.fr/www.univ-bpclermont.fr/

Außerdem gibt es ein Gymnasium, das Lycée Fenelon.

Städtepartnerschaften

Clermont-Ferrand hat Partnerschaften mit folgenden Städten:

Stadtgliederung

Die Stadt ist gegliedert in acht Stadtteile, die Quartiers:
  1. Champratel
  2. Croix de Neyrat
  3. Fontaine du Bac
  4. Herbet
  5. La Gauthiere
  6. La Plaine
  7. Les Vegnes
  8. Saint-Jacques

Außerdem ist sie von 17 weiteren Gemeinden (
Communes) umgeben, die aber alle von Clermont-Ferrand aus verwaltet werden:
  1. Aubière
  2. Aulnat
  3. Beaumont
  4. Blanzat
  5. Cebazat
  6. Le Cendre
  7. Ceyrat
  8. Chamalières
  9. Chateaugay
  10. Cournon
  11. Durtol
  12. Gerzat
  13. Lempdes
  14. Nohanent
  15. Perignat
  16. Romagnat
  17. Royat


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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