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Christian Mali

Christian Friedrich Mali (* 6. Oktober 1832 in Broikhuizen, Holland; † 1. Oktober 1906 in München) war ein Kunstmaler und Professor in München.

Er kam mit seinen Eltern nach Württemberg, war bis 1858 als Xylograph in Stuttgart tätig war. Er wechselte nach München, wo er sich in der Landschaftsmalerei ausbildete, mit der er infolge einer Reise nach Italien auch die Architekturmalerei verband. Damals entstanden der Abend in Verona (Münchener Neue Pinakothek), Partie aus Venedig und das Kloster Maulbronn. 1865 ging er nach Düsseldorf und von da nach Paris, wo das Studium der Werke Troyons und dessen Einfluss ihn bewogen, sich der Tiermalerei, insbesondere der Schafe, zu widmen.

Inhalt
1 Werke
2 Nachlass
3

Werke

Zu seinen frühen, mehr landschaftlichen Bildern gehören: Partenkirchen, Partie aus der Schwäbischen Alb, Kochem an der Mosel, der Hallstätter See u. a.; zu den späteren, auf welchen die Tierstaffage überwiegt, die heimziehende Herde, Morgen und Abend im Dorf, des Schäfers Morgengruß, der verregnete Viehmarkt, Schafe bei herannahendem Gewitter, die Table d'hote im Stall, Schafe im Frühjahr, Dorfpartie am Bodensee, ein Morgen bei Amalfi u. a.

Nachlass

reich ausgestatteten Atelierräume aus München mit den Nachlässen von Anton Braith und Christian Mali sind heute im Braith-Mali-Museum in Biberach an der Riß zu sehen. Heute sind diese Braith-Mali-Salons die einzigen vollständig erhaltenen Künstlerateliers des 19. Jahrhunderts, ein Kulturdenkmal ersten Ranges.


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