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1. In der Architektur den meist nach Osten ausgerichteten, im Innern abgesetzten Raum einer Kirche mit dem Altar. Er war im Mittelalter häufig durch Chorschranke bzw. Lettner abgegrenzt. Es entwickelten sich doppel- oder mehrchörige Gebäude.
2. In der antiken griechischen Tragödie eine Gruppe von Schauspielern, Sängern oder Tänzern, die die Handlung kommentierend begleitet.
3. Ein Ensemble gemeinsam a cappella oder instrumental begleiteter singender Menschen.
Man unterscheidet nach Besetzung:
4. Eine Komposition für ein solches Ensemble, ggf. mit Instrumentalbegleitung.
5. In der Musik der Renaissance und des frühen Barock ein Teil-Ensemble, das an einem Ort für sich aufgestellt war; vgl. Mehrchörigkeit.
6. Eine Gruppe gleichartiger Orchesterinstrumente, z. B. Streicherchor.
7. Die zu einer Taste gehörenden Orgelpfeifen von gemischten Stimmenn.
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