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Max Frisch schrieb Anfang 1948 in sein Tagebuch: «C.F. Ramuz, der Dichter unserer französischen Schweiz, steckt bereits in unserem vaterländischen Knopfloch.»
C.F. Ramuz wurde am 24. September 1878 in Cully-sur-Lausanne geboren; sein Vater war zunächst Kolonialwarenhändler und später Weinhändler. Nach dem Collège classique besuchte Ramuz das Gymnasium und ließ sich im Jahre 1896 in der philosophischen Fakultät der Universität Lausanne einschreiben. Den Entschluss, Dichter zu werden, fasste er bei einem sechsmonatigen Aufenthalt in Karlsruhe.
Um 1900 hielt er sich in erstmals in Paris auf, um seine Studien fortzusetzen. Im Jahre 1904 siedelte er nach Paris über, um eine Doktorarbeit über den Dichter Maurice de Guérin zu schreiben. Jedoch gab er dieses Vorhaben auf und betätigte sich in Paris als Dichter. Dort lernte er auch seine Frau kennen, die Malerin Cécile Cellier, die er 1913 heiratete. Aus der Ehe ging die Tochter Marianne hervor. Im Jahre 1914 - der erste Weltkrieg begann - verließ Ramuz Paris und zog mit seiner Familie zurück ins schweizerische Lausanne. Er veröffentlichte zahlreiche Werke und erhielt viele Preise für sein Werk, u.a. 1936 den Grossen Preis der Schweizer Schillerstiftung. Er verstarb am 23. Mai 1947 in Pully (Kanton Waadt).
C.F. Ramuz ist außerdem auf der aktuellen Zweihundert-Franken-Note abgebildet.
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