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Chalid, Sohn Abd al-Aziz al Sauds, wurde 1965 zum Kronprinz ernannt. Schon im Jahre 1932 wurde er zum Verwalter der Provinz Hedschas ernannt und konnt so früh Regierungserfahrung sammeln. Er folgte seinem Halbbruder Faisal auf den Thron galt als integrer, bescheidener und religiöser Herrscher, der sich durch diese Tugenden von den andern modernen Herrschern der Dynastie der Saud abhebt. Er liebte wie sein Vater die Wüste und fühlte sich den Nomaden und ihrem Leben verbunden. Deshalb wird er auch heute noch von vielen Saudis hoch geschätzt. Er galt nicht als Marionette der US-Amerikaner, im Gegensatz zu seinen Brüdern auf dem Throne. Er litt schon bald an einer Magenkrankheit und starb an einem Herzanfall.
Er rief viele Gipfeltreffen und Konferenzen ein und versuchte im Konsens mit seinen Nachbarn und Untertanen zu regieren. Eine seiner ersten Amtshandungen war die friedliche Beilegung eines Grenzstreits um eine Oase zwischen Saudi-Arabien, Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Er war einer der führenden Persönlichkeiten bei der Schaffung des Golf-Kooperationsrats 1981. Sein Regierungsstil entsprach von allen saudischen Königen am ehesten dem auf Schura, also Beratung, beruhenden Prinzip, das man traditionell als das angemessene für einen guten islamischen Herrscher betrachtet.
Während seiner Regierungszeit machte das Land große Fortschritte im Ausbau seiner Infrastruktur und im Aufbau des Gesundheitswesens.
Nachfolger wurde sein Halbbruder Fahd ibn Abd al-Aziz.
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