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Caspar Neumann

Caspar Neumann (* 11. Juli 1683 in Züllichau, Brandenburg; † 20. Oktober 1737 in Berlin) war ein deutscher Chemiker und Apotheker.

Der Phlogiston-Theorie Stahls verhalf Neumann in Berlin zur Geltung. Er setzte sich für eine klare Beschreibung von Stoffen und Stoffbestandteilen ein. Begriffe wie philosophischer Phosphor lehnte er ab.

Inhalt
1 Leben
2 Leistungen
3 Werke

Leben

Bis 1704 machte Neumann eine Apothekerlehre in Züllichau und Unruhstadt. Als königlicher Reiseapotheker begleitete er ab 1705 den preußischen König auf ausgedehnten Reisen. Ab 1711 unternahm er, begünstigt durch den König, ausgehnte Bildungsreisen nach Holland (Boerhaave), Italien, Frankreich und England. Überall nahm er Kontakt mit hervorragenden Vertretern seines Faches auf, am beständigsten gestalteten sich die Beziehungen zu den englischen Gelehrten. Hier verweilte er am längsten und begleitete den englischen König auf mehreren Reisen. 1716 lernte er in Berlin Stahl kennen.

1719 wurde Neumann erster Hofapotheker in Berlin, 1721 Professor der praktischen Chemie (Pharmazie) am ''Collegium Medico-Chirurgicum'. 1725 wurde er Mitglied des Collegium Medicum und nach und nach Aufseher aller preußischen Apotheken. Zusammen mit Johann Heinrich Pott widmete er sich der Apothekerausbildung.

Zu seinen Schülern am Collegium Medico-Chirurgicum gehörte auch Andreas Sigismund Marggraf.

Leistungen

Werke


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