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Bundesfinanzhof

Der Bundesfinanzhof mit Sitz in München ist das oberste Gericht für Steuer- und Zollsachen und als solches neben dem Bundesgerichtshof, dem Bundesverwaltungsgericht, dem Bundesarbeitsgericht und dem Bundessozialgericht einer der fünf obersten Gerichtshöfe des Bundes.

Inhalt
1 Aufgaben
2 Geschichte
3 Präsidenten des Bundesfinanzhofs
4

Aufgaben

Der Bundesfinanzhof ist Teil der Finanzgerichtsbarkeit und deswegen für Steuer- und Zollsachen zuständig. Steuerstrafverfahren bilden allerdings keinen Teil der Steuersachen, sondern sind als Strafverfahren der ordentlichen Gerichtsbarkeit zugeordnet.

Der Bundesfinanzhof ist ausschließlich als Revisionsgericht tätig. Er entscheidet über Revisionenen gegen die Urteile der Finanzgerichte.

Als Revisionsgericht kommt dem Bundesfinanzhof eine besondere Verantwortung für die Fortbildung des Rechts und die Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung zu.

Geschichte

Der Bundesfinanzhof wurde 1953 in der Tradition des Reichsfinanzhofs errichtet.

Präsidenten des Bundesfinanzhofs

An der Spitze des Gerichts steht sein Präsident. Das Amt des Präsidenten des Bundesfinanzhofs hatten bislang inne:

  1. Dr. Heinrich Schmittmann (21.10.1950 - 30.04.1951)
  2. Dr. Hans Müller (01.05.1951 - 31.12.1954)
  3. Dr. Ludwig Heßdörfer (01.03.1955 - 31.01.1962)
  4. Dr. h. c. Wolfgang Mersmann (21.05.1962 - 30.06.1970)
  5. Prof. Dr. Hugo von Wallis (01.07.1970 - 30.04.1978)
  6. Prof. Dr. Heinrich List (01.05.1978 - 31.03.1983)
  7. Prof. Dr. Franz Klein (01.04.1983 - 30.09.1994)
  8. Prof. Dr. Klaus Offerhaus (01.10.1994 - 31.10.1999)
  9. Dr. Iris Ebling (seit 05.11.1999)

Siehe auch: Liste der deutschen Bundesrichter


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