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Seinerzeit wurde in Schkopau nördlich von Merseburg von der I.G. Farbenindustrie eine Produktionsstätte errichtet. Als Basisrohstoff diente die im Geiseltal abgebaute Braunkohle. Das Verfahren wurde 1938 in Lizenz an die Chemischen Werke Hüls vergeben, die gleichfalls zum Zwecke der Buna-Produktion in Marl gegründet worden waren.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Produktion von der britischen Besatzungsverwaltung verboten, im Jahre 1950 jedoch im Gefolge des Koreakrieges wieder freigegeben. Zwischenzeitlich gibt es verschiedene Buna-Typen, die von der Bayer Buna AG für die Herstellung verschiedener Industrieprodukte wie Kabelummantelungen, Dichtungen, Schläuchen oder Förderbändern angeboten werden.
Für die USA bekam die synthetische Produktion von Kautschuk Bedeutung nachdem Japan, im Zweiten Weltkrieg, die USA von ihrem wichtigsten Kautschuk-Lieferanten Malaysia abgeschnitten hatte. Die Patente für Buna lagen aber bei der Standard Oil, welche sich Aufgrund eines Abkommens mit der IG Farben weigerte die Buna-Patente für den amerikanischen Markt freizugeben. Worauf eine Untersuchungskommission, Standard Oil einer "fortgesetzten Verschwörung zugunsten der Nazis" bezichtigte und Harry Truman auf einer Pressekonferenz von "Verrat" sprach. Der amerikanische Kongress beschloss die Freigabe der Buna-Patente für Amerika.
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