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Erstmals beschäftigte man sich im 18. Jahrhundert mit den Moosen: der deutsche Botaniker Johann Jakob Dillen (Dillenius) (1687-1747) wurde Professor in Oxford und gab 1717 die Arbeit "Fortpflanzung der Farrenkräuter (Farne) und Moose" heraus. Als Beginn der Bryologie kann man die Arbeiten von Johann Hedwig auffassen, der die Fortpflanzung aufklärte (1792 "Fundamentum historiae naturalis muscorum") und die Systematik der Moose bestimmte.
Forschungsgebiete sind u.a. die Taxonomie der Moose, die Bioindikation, DNA-Sequenzierung, Wechselwirkung der Moose mit anderen Pflanzen und Tieren. U.a. konnte man nachweisen, dass bestimmte Moose fleischfressend sind.
In Deutschland existiert eine Arbeitsgruppe Bryologie an der Universität Bonn.
MEYLANIA. Zeitschrift für Bryologie und Lichenologie
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