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Die für Sehhilfen dienenden Brillengläser werden von der augenoptischen Industrie aus Mineralglas und in zunehmendem Umfang aus Kunststoff hergestellt. Vom Augenoptiker werden diese gerandet und in die Brillenfassungen unter Berücksichtigung individueller Zentrieranforderungen eingesetzt.
Etymologie
Der Name "Brille" leitet sich vom spätmittelhochdeutschem Wort berille ab. Dieses stammte wiederum von Beryll. Man bediente sich um 1300 der Linsen geschliffener Halbedelsteine, meist Berylle.
Geschichte
Der Italiener Salvino Armado stellte 1280 die wahrscheinlich die erste Brille her. Diese Brille besaß konvex geschliffene Linsen, war aber nur für weitsichtige Menschen. Der englische Optiker Edward Scarlett 1727 baute das erste Brillengestell. 1877 erfand Adolf E. Fick die erste Kontaktlinse.
Sonstige Brillen
Eine Sonderform der Brillen stellen die 3D-Brillen dar, die bei einigen stereoskopischen Verfahren benötigt werden. Diese sind primär keine Sehhilfe, sondern sorgen dafür, dass für jedes Auge das entsprechende stereoskopische Halbbild herausgefiltert wird.
Schutzbrillen sollen das Auge vor schädlichen Einflüssen, wie Chemikalien oder Strahlung schützen.
Siehe auch: Monokel, Kontaktlinsen, Sonnenbrille, Lesesteine
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