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Der Briefwechsel, im Rahmen der deutschen Frühaufklärung entstanden, bildet eines der ersten Dokumente materialistischen Denkens in Deutschland.
Unter dem Einfluss Sir Isaac Newtons, insbesondere aber John Lockes, entwickelt der Verfasser eine materialistisch-psychologische Lehre, der zufolge die Seele kein autonomes, immaterielles, geistiges Wesen sei, sondern sich im Intellekt und im Willen herausgebildet habe, die ihrerseits die Sinne zur Grundlage haben.
Die Denktätigkeit des Menschen sei im wesentlichen zweifach determiniert: erstens durch das Funktionieren der Sinnesorgane, die "Bewegung der Hirnfibern", zweitens durch die Einwirkung der Außenwelt auf die Sinnesorgane sowie durch Übung und Gewohnheit.
Ähnlich gelte für den Willen ein notwendiger Zusammenhang mit körperlichen Funktionen, Beeinflussung durch die Außenwelt und darüber hinaus die Abhängigkeit des Willens vom Intellekt.
Aus alledem wird, ganz im Geiste der Aufklärung, die Erziehung des Menschen als Voraussetzung zur Besserung der Gesellschaft angesehen.
Die Schrift wirkte in Deutschland das gesamte 18. Jahrhundert hindurch fort. Insbesondere ist dies bei Denkern nachweisbar, die sich, dann auch unter dem Einfluss der englischen Assoziationspsychologie, um die Ausarbeitung einer materiellen Psychologie und Erkenntnistheorie bemühten:
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