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Blutrache

Die Blutrache ist ein Prinzip zur Sühnung von Verbrechen. Hierbei straft die Familie des Opfers den Täter und seine Familie. Die Strafe ist dabei immer weitaus schlimmer als das vorangegangene Verbrechen. Die Blutrache führt oft zu langen, blutigen Auseinandersetzungen, da die bestrafte Familie meist Rache für die Strafe nimmt, die andere Familie wiederum dafür Rache nimmt usw. Die Blutrache wurde erstmals ca. 2000 v. Chr. durch verschiedene Gesetzessammlungen in Babylon wie dem Codex Hammurapi verboten. Die Blutrache ist Kennzeichen von Rechtssystemen, in denen der Staat nicht in der Lage ist, für Recht und Ordnung zu sorgen (staatliches Gewaltmonopol), so auch in Deutschland im Mittelalter oder auch heute noch in Albanien.

Siehe auch: Fehde.


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