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Im Zuge der 2. Lautverschiebung der Germanischen Sprachen (um 500 n.Chr.), welche die norddeutschen Gebiete nicht mitmachten, kam es entlang dieser Linie zur Trennung der westgermanischen Sprachen. Die Sprachgruppen südlich der Benrather Linie entwickelten sich zu Hochdeutsch - während sich die anderen westgermanischen Sprachen (Englisch, Niederländisch, (Plattdeutsch) und Friesisch) weniger veränderten.
Die Benrather Linie wird auch Maken-machen-Linie genannt - nach der Lautverschiebung von niederdeutsch maken zu hochdeutsch machen. Sie ist ein Teil des Rheinischen Fächers.
In den letzten Jahrzehnten ist die Benrather Linie auf dem Gebiet der ehemaligen DDR nach Norden "gewandert", so dass nun in Sachsen-Anhalt weitgehend ein vom ostmitteldeutschen Thüringisch-Obersächsisch stark beeinflusstes Hochdeutsch gesprochen wird. Bis etwa zum Zweiten Weltkrieg wurde im Norden des Landes vor allem die Ostniederdeutsche Sprache gesprochen.
Eine weitere (nord)germanische Sprachgrenze zu Schleswig-Holstein wird nach dem Fluss Eider genannt.
Siehe auch Deutsche Sprache, Mainlinie
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