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Man unterscheidet drei Sprachformen des Armenischen:
Armenisch hat im Wortschatz Ähnlichkeiten mit Griechisch (viele Parallelen bei etymologischen Wurzeln). Armenisch enthält auch viele Lehnwörter aus dem Farsi, dem Französischen, dem Latein und dem Russischen.
Seine Phonologie und Syntax wurden von den benachbarten kaukasischen Sprachen und Türkisch beeinflusst.
Armenisch besitzt Ejektive, was für indoeuropäische Sprachen atypisch ist und vermutlich auf den Einfluss der Umgebungssprachen zurückzuführen ist. Die Betonung liegt gewöhnlich auf der letzten Silbe.
Armenisch hat ein reiches Kasussystem (7 Fälle), aber keine Genus-Unterscheidung. Die meisten alten synthetischen Verbformen wurden durch analytische Konstuktionen (mit Hilfsverb) ersetzt. Der Konjunktiv wird nicht mehr verwendet. Armenisch ist eine SVO-Sprache, das heißt die Wortststellung ist Subjekt - Verb - Objekt. Die Position des unbestimmten Artikels variiert zwischen Ost- und Westarmenisch. Im Ostarmenischen geht er dem Nomen voran, im Westarmenischen folgt er auf das Nomen.
Armenisch wird mit einem eigenen Alphabet, welches im 5. Jahrhundert von Mönchen entwickelt wurde, geschrieben. Es besteht aus 39 (ursprünglich 36) Buchstaben. Ein ähnliches Schriftsystem wird für das Georgische verwendet.
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