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Apollo 16

Apollo 16 war die vorletzte Mission innerhalb des amerikanischen Apollo-Programms. Sie wurde, einschließlich des primären Ziels, der fünften bemannten Landung auf dem Erdmond, erfolgreich abgeschlossen.

Der Start erfolgte am 16. April 1972, 17:54 UT ab Cape Canaveral, Florida. Bemannt mit John W. Young als Kommandant, und den Piloten Thomas K. Mattingly und Charles M. Duke (Pilot der Mondlandefähre). Drei Tage nach dem Start fiel das Navigationssystem aus. Die Positionsbestimmung musste daher ohne technisches Gerät, nur mit hilfe eines klassischen Sextanten erfolgen. Weiter fiel, kurz nachdem die Mondlandefähre "Orion" sich von dem Kommandomodul "Casper" getrennt hatte, die Zündung des Haupttriebwerkss aus. Die Bodenkontrolle stellte nach Simulationen dann fest, daß die resultierende Kursabweichung beherrschbar war, sodass die Mission wie geplant fortgesetzt werden konnte.

Inhalt
1 Auf dem Mond
2 Rückflug
3

Auf dem Mond

Als Ziel war das Descartes-Hochplateau, welches sie mit über 5 Stunden Verspätung erreichten. Die Landung konnte erstmals nicht im Fernsehen übertragen werden, da der Sender der Mondlandefähre ausgefallen war. Erst als die Anlage des Mondautoss montiert war, konnte das Geschehen wieder verfolgt werden. Das wissenschaftliche Programm der Mannschaft auf dem Mond umfasste im nuklear betriebenen ALSEP (Apollo Lunar Surface Experiments Package). Es wurden erstmals auch astronomische Aufnahmen mittels einer UV-Kamera durchgeführt (Spektrograf). Der Film wurde auf der Erde ausgewertet.

3 größere EVAss sollten durchgeführt werden, bei denen das Mondauto wertvolle Dienste leistete. Grade vor dem Hintergrund der Schwierigkeiten mit dem MET der Apollo 14.

Rückflug

Vor dem Verlassen des
Orbitss wurde noch ein kleiner Satellit aus der SIM Bay des Apollo Raumschiffs ausgesetzt. Das gleiche Modell, das auch Apollo 15 in die Mondumlaufbahn verbracht hatte. Der Satellit untersuchte die Erscheinungen der Erdmagnetosphäre sowie den Sonnenwind in Mondnähe und dessen Einfluss auf das Magnetfeld, bis er auf dem Mond zerschellte. Der Rückflug selbst ging ohne Probleme vonstatten. Thomas K. Mattingly führte während des Rückfluges noch zwei EVAss, so genannte "Weltraumspaziergänge" aus. Insgesamt befand er sich 1h 24min ausßerhalb der Casper. Am 27. April 1972 um 19:45 wasserte Apollo 16 im Pazifik und wurde vom Flugzeugträger "U.S.S. Ticonderoga" geborgen. Die Mannschaft brachte bei dieser Mission 95,8kg Mondgestein mit auf die Erde. Eine Probe dieses Gesteins kann im Nördlinger Rieskratermuseum besichtigt werden.

Missionen des Apollo-Projekts
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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