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Amiga 1000

Der Amiga 1000 war der Ur-Amiga, der im Sommer 1985 von Commodore in den USA auf den Markt gebracht wurde - zunächst noch ohne die Typenbezeichnung "1000". In Deutschland wurde er auf der CeBIT 1986 vorgestellt und kam kurz darauf in die Läden.

Die Grundausstattung des Amiga 1000 bestand aus dem eigentlichen Rechner, einem Farbmonitor (A1081), Tastatur und Maus. Er besaß 256 KiB Arbeitsspeicher, der mit einem unter der Frontblende einzubauenden Modul auf 512 KiB erweitert werden konnte, und ein 3,5"-Diskettenlaufwerk mit einer Kapazität von 880 KiB. Die CPU MC68000 von Motorola war mit ca. 7 MHz getaktet. Besonders die Grafikleistung des Amiga 1000 konnte dank Spezialchips zur damaligen Zeit überzeugen.

Das 32-Bit-Betriebssystem AmigaOS zeichnete sich durch präemptives Multitasking und die fensterorientierte grafische Benutzeroberfläche "Intuition" aus.

Als Besonderheit waren auf der Innenseite des Gehäusedeckels des Amiga 1000 die Unterschriften der wichtigsten an der Entwicklung beteiligten Personen eingraviert - einschließlich des Abdrucks einer Hundepfote (vom Hund des Entwicklers Jay Miner).

Als Antwort auf die zunehmenden Marktanteile durch MS-DOS entwickelte Commodore für den Amiga 1000 die PC-Erweiterung Sidecar (A1060) mit eigenem 8088-Prozessor und XT-Steckplätzen.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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