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Zu den altorientalischen Kirchen werden gezählt:
Die altorientalischen Kirchen im engeren Sinne sind in Lehre und Ritus den östlich-orthodoxen Kirchen ähnlich, betonen aber stärker die Einheit der göttlichen und der menschlichen Natur in Jesus Christus. Sie anerkennen nur drei ökumenische Konzile (erstes Konzil von Nicäa (325), erstes Konzil von Konstantinopel (381), Konzil von Ephesus, (431)).
Die Assyrische Kirche anerkennt nur die ersten zwei dieser Konzile und unterscheidet sich im Ritus recht merklich von allen anderen Ostkirchen, kennt z.B. als einzige Ostkirche keine Ikonen. In theologischer Hinsicht bildet sie einen Gegenpol zu den anderen altorientalischen Kirchen - sie betont stärker die Unvermischtheit der göttlichen und menschlichen Person in Christus und benennt z.B. Maria als Mutter Christi, nicht als Mutter Gottes.
Durch Flüchtlingswellen, Emigration, und Übertritte zum Islam haben die altorientalischen Kirchen in ihren Stammländern, in denen sie mit Ausnahme Armeniens heute Minderheiten sind, viele Mitglieder verloren. Gleichzeitig haben sie sich aber dadurch auch im westlichen Kulturkreis ausgebreitet. Die Assyrische Kirche hat sogar ihren Hauptsitz inzwischen nach Chicago verlegt.
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