Alliierte Hohe Kommission
Die Alliierte Hohe Kommission (AHK) war eine Einrichtung der Westmächte USA, Großbritannien und Frankreich, die ihren Sitz auf dem Petersberg bei Bonn hatte. Sie nahm eine Reihe von Vorbehaltsrechten gegenüber der Bundesrepublik Deutschland wahr. Ihre Befugnisse waren im sogenannten Besatzungsstatut geregelt. Sie begann ihre Arbeit am 21. September 1949.
Die Hohen Kommissare waren:
- John J. McCloy (USA)
- Brian Robertson (Großbritannien)
- André François-Poncet (Frankreich)
Mit ihnen unterzeichnete Bundeskanzler Konrad Adenauer am 22. November 1949 das Petersberger Abkommen.
Außer aus dem Rat der Hohen Kommissare bestand die AHK noch aus den von den Komissaren gebildeten Ausschüssen und Körperschaften sowie dem Generalsekretariat.
Die AHK wurde mit Abschluss des Deutschlandvertrags am 5. Mai 1955 aufgelöst.
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